Marien-Antifonen: „Salve Regina misericordiae“

Lower cloister of the Carthusian monastery of Escaladei

Antífona mariana «Salve Regina»: Ursprung und Bedeutung

Salve Regina misericordiae,
Vita, dulcedo et spes nostra, salve.
Ad te clamamus, exules filii Hevae.
Ad te suspiramus gementes
Et flentes in hac lacrimarum valle.
Eia ergo, advocata nostra, illos tuos,
Misericordes oculos ad nos converte.


Et Jesum, benedictum fructum ventris tui,
Nobis post hoc exsilium ostende.
O clemens, o pia, o dulcis Maria.
Salve, Königin, misericordiosa
Leben, Süße und Hoffnung unserer Seele, salve
Zu euch rufen wir, die verbannten Kinder Evas
Wir sehnen uns zu euch, wir weinen und klagen in diesem Tal der Tränen
Daher ruft uns nun, unsere Fürsprecherin
Diese eure barmherzigen Augen auf uns wenden.

Und Jesus, das gesegnete Frucht deines Leibes
Zeige uns nach diesem Exil ihn uns
O gütigste, gottesfürchtigste, immer Jungfrau Maria

Salve Regina misericordiae, gesungen von Sankt Franz von Assisi

Die Apostolische Exhortation Marialis Cultus erkennt in den marianischen Antífonen eine privilegierte Form der liebevollen Zuneigung zu Maria und stellt sie somit ins Herz der Liturgie und des kirchlichen Gebets.

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