Fürsprache Mariens: die Mutter, die Fürsprache einlegt

Intercessão de Maria: a mãe que intercede

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Fürsprache Mariens, die Mutter, die Fürsprache einlegt

Die Fürsprache Mariens ist der Glaube, dass Maria, im Himmel verherrlicht, unablässig bei Jesus für die Gläubigen Fürsprache einlegt. Diese fürbittende Aufgabe steht im Herzen der katholischen Frömmigkeit und wurde von der Mariologie seit den ersten Jahrhunderten theologisch begründet. Zum vollständigen Artikel: Fürsprache Mariens.

Biblische Grundlage: Kana

Die Episode der Hochzeit zu Kana ist das Modell der marianischen Fürsprache im Evangelium. Maria bemerkt die Not, legt sie Jesus vor, ohne ihm die Antwort vorzuschreiben, und verweist die Diener auf den Gehorsam ihm gegenüber. Dieses Muster – bemerken, vorlegen, vertrauen – bestimmt die Art der Fürsprache Mariens.

Die himmlische Fürsprache

Das Zweite Vatikanische Konzil (LG 62) erklärt: „Diese Mutterschaft Mariens in der Gnadenökonomie dauert unaufhörlich fort, von der Zustimmung an, die sie bei der Verkündigung gläubig gab und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen Vollendung aller Auserwählten.“ Der Tod Mariens hat ihre fürbittende Sendung nicht unterbrochen, sondern sie vielmehr zur Fülle gebracht.

Unterscheidung von der einzigen Mittlerschaft Christi

Die Fürsprache Mariens ist stets der einzigen Mittlerschaft Christi untergeordnet (1 Tim 2,5). Maria tritt nicht aus eigenem Verdienst ein, sondern kraft der von Christus empfangenen Gnade. Ihre Fürsprache ist Teilhabe an der Mittlerschaft des einzigen Mittlers, nicht Konkurrenz zu ihr. Diese Unterscheidung ist grundlegend, um theologische und ökumenische Missverständnisse zu vermeiden.

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Lehramt der Kirche

Assumpta in caelum non deposuit suum salutare officium, sed pergit multiplici sua intercessione in aeternae salutis donis nobis conciliandis.

Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. Lumen Gentium, Nr. 62

📚 Wörtliche Übersetzung: In den Himmel aufgenommen, hat sie diesen ihren heilbringenden Auftrag nicht aufgegeben, sondern fährt fort, uns durch ihre vielfältige Fürbitte die Gaben des ewigen Heils zu erwirken.

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