Maria und Jesus Christus: der christologische Grund für die Mariologie

Von Prof. Dr. Daniel C. Afonso · Aktualisiert am
Maria und Jesus Christus, der christologische Grund der Mariologie
“Anunciacao” Mariologie In Jesus Christus findet Maria ihren Grund, ihre Bestimmung und ihr Zentrum. Das Zweite Vatikanische Konzil stellte Maria „in das Geheimnis Christi und der Kirche“ (LG 8) und lehnte sowohl eine isolierte Mariologie als auch eine Christologie ab, die die Mutter des Herrn außer Acht lässt. Die Beziehung Marias zu Christus kann in drei biblischen Titeln zusammengefasst werden: Mutter des Erretters, Schülerin des Herrn, Verbündete des Erlosers“Mariologie, Angelologie, Dämonologie, Josefologie”
Maria, Mutter des Erlösers
Der älteste Zeugnis des NT über Maria stammt von Paulus. Als die Fülle der Zeit gekommen war, sandte Gott seinen Sohn, geboren aus einer Frau, geboren unter dem Gesetz. (Verkundigung des Herrn)Glaube Die Inkarnation des Sohnes Gottes impliziert notwendigerweise die Mutterschaft Marias. Matthäus und Lukas berichten detailliert von der Jungfrauengeburt Jesu durch die Wirkung des Heiligen Geistes. Lukas bezeichnet Maria als „Mutter meines Herrn“ (Lukas 1,32).Lukas (1,43), indem er den göttlichen Titel Jesu sogar vor seiner Geburt verwendet. Johannes nennt Maria fünfmal „Mutter“ in den beiden bedeutendsten Szenen seines Evangeliums: Kana und das Kreuz. Diese göttliche Mutterschaft wurde feierlich im Konzil von Ephesus (431) mit dem Titel „Theotokos“ definiert. Die Mutter Gottes, confirmado em Calcedónia (451): Maria é “Virgem Mutter Gottes“(Verkundigung des Herrn)”Die Gebärerin Gottes“Mariologie, Angelologie, Dämonologie, Josefologie”
Maria, Schülerin des Herrn
Lukas stellt Maria als die erste und vollkommenste Schülerin Jesu dar, als er sagt: “Meine Mutter und meine Brüder sind es, die die Wortes Gottes hören und befolgen.” (Verkundigung des Herrn)Lukas (8,21) verringert Marias physische Mutterheit nicht, sondern zeigt, dass diese Mutterheit auf einer tieferen Glaube beruht: der vollen Hingabe an den Willen des Vaters. Augustinus fasste dies auf unübertroffene Weise zusammen: Maria wurde im Herzen empfangen, bevor sie im Leib war. (Verkundigung des Herrn)fide plena et Christum prius mente quam ventre concipiens
Marienfestigkeit vor ihrer Mutterschaft. Maria war zunächst einmal Schülerin, bevor sie Mutter wurde. Das Dokument Lumen Gentium (Nr. 58) beschreibt ihre „Pilgerreise im Glauben“, die Momente des Nicht-Verstehens, der stillen Bewahrung im Herzen und des Fortschritts im Dunkeln einschloss. Diese Dimension ist der Erfahrung der Ökumene am nächsten, die sie mit den Kirchen der Reformation teilt.
Maria, in Verbindung mit dem Erlöser
Maria hat aktiv an der Erlösungsarbeit nicht durch eigene Verdienste, sondern durch die Gnade Christi teilgenommen. Ihr Ja in der Verkündigung (Lukas 1,38) war die Zustimmung zur Inkarnation des Sohnes Gottes. Am Kreuz stand sie bei Jesus (Johannes 19,25), litt mit ihm und stimmte seinem Opfer als liebevolle Mutter zu. Laut Lumen Gentium (Nr. 58) „hatte Maria mit mütterlicher Einstellung am Opfer Jesu teilgenommen, indem sie sich liebevoll der Opferung der von ihr geborenen Opfergabe anschloss“. Dieses doppelte Ja, in der Verkündigung und am Kreuz, bildet den Bogen ihrer Beteiligung an der Erlösung. Lumen Gentium (Nr. 60) betont, dass diese Vermittlung Marias die einzigartige Vermittlung Christi nicht mindert oder verdeckt: Sie entspringt der Überflussigkeit der Verdienste Christi, ist völlig untergeordnet und abhängig.
Christologie und Mariologie
Der grundlegende Prinzip, der die Beziehung zwischen diesen beiden Disziplinen regelt, ist die instrumentelle Unterordnung: Mariologie dient der Christologie und erleuchtet das Geheimnis der Erlösung. Was über Maria gesagt wird, bezieht sich immer auf Christus und seinen Heiligen Geist. Das Dokument Marialis Cultus (Nr. 25) verlangt, dass der Marienverehrung „von klar christologischer Natur“ sei. Alle Größe Marias entspringt ihrer Beziehung zum Sohn: „Alles geht zu Jesus über Maria“ (LG 67).
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Mariologia non est nisi Christologia plene intellecta: quia Maria tota est ad Christum ordinata, totaque ex Christo intelligitur.
S. Ioannes Paulus II, Enc. Redemptoris Mater, n. 4 (25 martii 1987)
📚 Direkte Übersetzung: Die Mariologie ist nichts anderes als eine vollendete Christologie: Denn Maria ist ganz auf Christus ausgerichtet und nur durch Christus wird sie vollkommen verstanden.
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