Das gregorianische Kalender und die Maria-Verehrung
Die durch Papst Gregor XIII. vorgenommene Kalenderreform führte dazu, dass vom 5. bis zum 14. Oktober 1582 zehn Tage gestrichen wurden, um die angesammelte Abweichung zu korrigieren. Das zuvor verwendete julianische Kalenderwesen, das auf Julius Cäsar zurückgeht und ein Jahr von 365 Tagen und sechs Stunden vorsah, hatte trotz seiner Nähe zum Sonnenjahr eine allmähliche Abweichung zur Folge. Zum Zeitpunkt der gregorianischen Reform lag der Kalender etwa zehn Tage hinter dem Frühlingsgleichstand zurück. Um zukünftige Fehler zu vermeiden, wurde ein Schaltjahr mit 366 Tagen alle vier Jahre eingeführt, mit der zusätzlichen Bedingung, dass nur jene Jahrhunderte als Schaltjahre gelten sollten, die durch 400 teilbar sind.Die gregorianische Reform hatte sofortige Auswirkungen auf die katholischen Länder Westeuropas. England und seine Kolonien in Amerika nahmen sie erst 1752 an. Die orthodoxen Christen begannen sie erst 1924 zu akzeptieren, behielten aber für Ostern und damit verbundene Feiertage das julianische Kalenderwesen bei. Wer wie die Mönche auf dem Berg Athos noch nach dem julianischen Kalender lebt, ist nun dreizehn Tage im Rückstand.Für ein tieferes Verständnis der Beziehung zwischen Maria und dem liturgischen Kalender der Kirche kann man die Apostolische Exhortation „Marialis Cultus“ von Paul VI. konsultieren.Weiterführende Studien: Entdecken Sie Mariologie, Marianische Theologie, Marienerscheinungen und das Postgraduale Studium in Mariologie auf Locus Mariologicus.
Masterstudiengang in Mariologie
Möchten Sie Ihr Wissen in Mariologie vertiefen? Informieren Sie sich über den Masterstudiengang in Mariologie der Locus Mariologicus – ein akademisches Studium, das theologischen Strenge, geistliches Leben und die lebendige Tradition der Kirche verbindet.
Die Aufzeichnungen von Bamonte liefern zu diesem zweiten Fiat einen Zeugnis von außergewöhnlicher Genauigkeit. Bei einer Exorzismus-Sitzung am Karfreitag 2006, als der Dämon durch die…
Maria, Herrin und Dienerin des Herrn, erleuchtet den Sinn des Lebens, des Glaubens und der christlichen Mission in der Welt. Sie vertieft die Schönheit der marianischen Berufung zum Dienst an den Getauften.
Lerne von Maria die Kunst der trinitären mystischen Gebetspraxis nach Johannes Paul II und entdecke, wie christliche Heiligkeit einfach im Alltag gelebt wird.
Im Gesicht Marias sehen wir das Gesicht Jesu Christi. Eine mariologische Meditation über die Beziehung zwischen Mutter und Sohn im christlichen Glauben. Vertiefe diese Reflexion.
Die historische Zuverlässigkeit der Erzählungen von Marias Aufnahme in den Himmel: Ein tiefergehender mariologischer Studienansatz, der Glauben und historische Strenge vereint, um Quellen und Tradition zu erkunden.
Responses