Grüß dich, Königin: das marianische Antifon am Ende des Tages

Salve Regina, die abendliche Marian-Antifone
Die Salve Regina (lateinisch: Salve Regina) ist eine der vier Marian-Antifonen in der Liturgie der Stunden und eine der beliebtesten und weit verbreiteten Marian-Gebete in der christlichen Tradition. Sie wird am Ende des Tages und nach dem Rosary gesungen, ist ein Gebet des vertrauensvollen Gebets an die Muttergottes. Zum vollständigen Artikel: Salve Regina.
Der Text
“Grüße, Königin, Mutter der Barmherzigkeit, Leben, Süße und Hoffnung unserer, grüße. Zu euch rufen wir, die verletzten Kinder Evas. Zu euch sehnen wir uns, seufzen und weinen in diesem Tal der Tränen. So kommt denn, unsere Fürsprecherin, wendet eure barmherzige Augen auf uns. Und nach diesem Exil zeigt uns Jesus, den gesegneten Frucht deines Leibes. Oh barmherzig, oh gütig, oh süße Jungfrau Maria.”
Ursprung und Geschichte
Die Salve Regina stammt aus dem 11. Jahrhundert. Die Urheberschaft ist umstritten und wird Adhémar von Monteil, Bruder Kontrat und Peter von Compostela zugeschrieben. Die Zisterzienser und Dominikaner übernahmen sie früh in ihrer täglichen Liturgie. Die abschließende Ergänzung „Oh barmherzig, oh gütig, oh süße Jungfrau Maria“ wird St. Bernhard von Clairvaux zugeschrieben.
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Lehramt der Kirche
Salve, Regina, Mater misericordiae. Vita, dulcedo et spes nostra, salve. Ad te clamamus, exsules filii Evae. Ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle.
Antifone Salve Regina (traditio monastica, saec. XI, Hermanno Contracto zugeschrieben)
📚 Wörtliche Übersetzung: Grüße, Königin, Mutter der Barmherzigkeit. Leben, Süße und Hoffnung unserer, grüße. Zu dir rufen wir, oh vertriebene Kinder Evas. Zu dir sehnen wir uns, seufzen und weinen in diesem Tal der Tränen.
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