Welche Rolle spielt der Heilige Geist im Leben der Menschen?

Qual a ação do Espírito Santo na vida dos homens?

VIVER como MARIA significa…

A ação do Espírito Santo nos homens

Das Leben der Kirche und des Christen ist ein Weg der Liebe: einer heiligen Liebe, der Nächstenliebe, auf die Begegnung mit der höchsten Liebe: Gott! Die Erde ist eine Vorstufe und Vorbereitung für den Himmel: doch das Gesetz des Himmels ist nur die Liebe. Der Christ übt sich daher wie in einem schmerzhaften Trainingslager hier auf Erden in der Liebe:

“Ich gebe euch ein neues Gebot: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben” (Joh 13,34).

Liebe, die den Egoismus entkleidet, die den Menschen mit den Eingeweiden der Barmherzigkeit und Güte bekleidet. Die Frieden und Freude verbreitet. Die sich über die Bedürfnisse anderer beugt, die Schmerz teilt, Wunden heilt, den Weg weist. Die die Schwankenden stützt, die Schwachen begleitet, Ungerechtigkeiten vergisst, Beleidigungen verzeiht. Liebe, die immer liebt, auch wenn sie nicht geliebt wird, und das Leben zu einem Geschenk macht. Ein Dienst der eigenen Energien, ein Holocaust des Daseins.

Este é o amor que Deus espalha com seu Espírito em nossos corações, por isso Paulo afirma:

“und die Hoffnung täuscht nicht, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben wurde” (Röm 5, 5).

Daher bittet die irdische Kirche, die noch aus Sündern besteht, unablässig mit Seufzern um den Geist und teilt ihn mit allen Mitteln mit, mit denen Christus sie bereichert hat: Wort, Leben, Sakramente.

É ele que unge os cristãos com crisma, como atletas no estádio.

É ele que transforma o pão no Corpo de Cristo e o vinho no seu Sangue.

É ele que consagra Bispos e Sacerdotes, tornando-os pastores do rebanho sob a sua guia.

É ele que funde indissoluvelmente o amor dos esposos com o seu fogo de Amor.

In der priesterlichen Hand, die sich erhebt, um zu absolvieren, ist es wieder Er, die Liebe Gottes, die herabsteigt, um die Sünde aufzuheben, die Brüche zu heilen und dem sündigen Menschen den demütigen und fruchtbaren Weg eines neuen Aufblühens der Gnade wieder zu öffnen.

João nos lembra:

„und nachdem er dies gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden nachlasst, dem sind sie nachgelassen; und wem ihr sie behaltet, dem sind sie behalten“ (Joh 20,22-23).

Dieser Akt und diese Worte Jesu wurden in der Kirche immer als die Macht verstanden, Sünden mit der heiligenden Tugend des Geistes zu vergeben.

Unser ganzes Leben ist durchdrungen von dieser immanenten Liebe Gottes: dem Geist Jesu. Er betet unaufhörlich in uns, auch ohne uns, und bezeugt vor dem Himmel, dass wir Kinder Gottes sind.

Cirilo de Jerusalém (m. 386) escreve nas suas catequeses:

Eine einzige Quelle bewässert den ganzen Garten. Ein einzigartiger und gleicher Tau breitet sich über die ganze Erde aus, der im Lilienweiß wird und in der Rose rot. In Veilchen und Hyazinthen nimmt er die Farben des Violetts an, und so weiter, hat verschiedene und unterschiedliche Farben entsprechend den verschiedenen Arten von Dingen. Der Tau ist eine Sache in der Palme, und noch eine andere in der Weinrebe, und alles liegt in der Hand des Geistes.

Maria geht der Kirche voraus, obwohl sie Kirche ist, von der sie die erwählte und liebevolle Mutter ist. Die Macht des Geistes, die die Kirche unablässig anruft, wurde in Marias Leben freigesetzt, mit aller ihrer Fülle hervorbrechend. Ihre irdische Existenz und ihre gegenwärtige himmlische Gegenwart sind ganz von ihm geprägt. Selbst wenn nicht auf fühlbare Weise.

In Wahrheit ist Gott das arbeitsame Schweigen. Normalerweise verbirgt er sich im geheimnisvollen Blühen der Schöpfung, in den Ereignissen der Geschichte, unter den Schleiern der unendlichen Dinge, im Antlitz des Menschen und noch mehr im Antlitz seines Christus: “Filipe, wer mich sieht, sieht den Vater!” (Jo 14,9). Aber sein Schweigen ist immer fruchtbar.

Bis zum Leben Marias, gerade weil sie in Gott getaucht war, wurde er von Stille umgeben. Selten brechen menschliche oder himmlische Stimmen diese Stille. In drei Momenten kommt der Geist deutlich über sie, um drei Aufstiege zu markieren, um drei Dimensionen des Lebens zu öffnen: in der Unbefleckten Empfängnis, in der Verkündigung, am Pfingsten: um sie zu einer neuen Kreatur zu machen, um sie zur Mutter und Gefährtin Christi zu machen, sie zur Mutter der Kirche und der Menschheit zu weihen.

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